{"id":731,"date":"2014-10-28T14:39:23","date_gmt":"2014-10-28T12:39:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.womex.org\/?page_id=731"},"modified":"2015-02-23T10:21:14","modified_gmt":"2015-02-23T09:21:14","slug":"offene-jugendarbeit","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.womex.org\/de\/arbeitsfelder\/offene-jugendarbeit\/","title":{"rendered":"Offene Jugendarbeit"},"content":{"rendered":"<div class=\"divider\"><\/div>\n<p><a href=\"#Allgemein\">&gt; Allgemein<\/a><br \/>\n<a href=\"#Allgemein\">&gt; <\/a><a href=\"#Aspekte\">Genderaspekte<\/a><br \/>\n<a href=\"#Allgemein\">&gt; <\/a><a href=\"#Empfehlungen\">Genderempfehlungen<br \/>\n<\/a><a href=\"#Beispiele\">&gt; Beispiele<\/a><\/p>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h2 id=\"Allgemein\">Allgemein<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Offene Jugendarbeit hat zur Aufgabe, junge Menschen in ihren Interessen und Kompetenzen zu f\u00f6rdern, ihnen Angebote zur gesellschaftlichen Teilhabe zu machen und ihnen ein Lernfeld f\u00fcr demokratisches und soziales Handeln zu bieten. In Deutschland wird die offene Jugendarbeit meist von freien Tr\u00e4gern der Jugendhilfe ausgef\u00fchrt und findet in Jugendklubs\/- Einrichtungen statt. Die Ausstattung der Jugendeinrichtungen ist sehr unterschiedlich und i.d.R. abh\u00e4ngig von Mittelzuweisungen durch die kommunalen Haushalte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten Jahren wurde vielfach auf die Bedeutung der offenen Jugendarbeit f\u00fcr die prim\u00e4re und sekund\u00e4re Pr\u00e4vention im Bereich Rechtsextremismus, militanter Islamismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit hingewiesen. Sozialarbeiter_innen in Jugendklubs sind lokale Bezugs- und Vertrauenspersonen, die die Heranwachsenden \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum begleiten. Eine entsprechend finanzielle Ausstattung vorausgesetzt, sind diese Vertrauenspersonen vor Ort in einer guten Position, wenn anf\u00e4llige Jugendliche unter den Einfluss von rechtsextremen oder militant-islamistischen Bewegungen geraten und zunehmend Zeichen der Radikalisierung erkennen lassen. Strukturen der professionellen Beratung von au\u00dfen (vgl. Hako_reJu_Empfehlungen) k\u00f6nnen sie darin wirksam unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in der offenen Jugendarbeit hat sich vielfach gezeigt, wie wichtig es ist, mit gef\u00e4hrdeten jungen M\u00e4nnern und Frauen \u00fcber deren Rollenvorstellungen von M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit zu sprechen. Dabei ist es besonders wichtig zu eruieren, inwiefern diese Rollenbilder mit dazu beigetragen haben, dass sich Faszinationen f\u00fcr extremistische Gruppen und deren Aktivit\u00e4ten und Umgangsformen ausgebildet haben. Schon bei gem\u00e4\u00dfigten Jugendlichen, die allenfalls f\u00fcr landl\u00e4ufige Formen von Populismus anf\u00e4llig scheinen, hat es sich als \u00fcberaus wirksam erwiesen, nicht nur \u00fcber geschlechtliche Rollenvorstellungen, sondern auch \u00fcber die Tatsache von verschiedenen sexuellen Orientierungen zu sprechen. Welche Ansichten und Haltungen sie im gesellschaftlichen Alltag gegen\u00fcber homosexuell lebenden Menschen einnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade wenig gefestigte Jugendliche werden neben homophoben Affekten vielfach auch zu sexistischen Haltungen neigen. Dahingehend ist der Auftrag der Jugendarbeit gesetzlich klar geregelt:<i> &#8222;<\/i><i>Bei der Ausgestaltung der Leistungen und der Erf\u00fcllung der Aufgaben sind (&#8230;) <\/i><i>3. die unterschiedlichen Lebenslagen von M\u00e4dchen und Jungen zu ber\u00fccksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung von M\u00e4dchen und Jungen zu f\u00f6rdern.&#8220; <\/i>(\u00a7 9 SGB VIII). Gerade im l\u00e4ndlichen Raum gibt es jedoch in der Regel zu wenige Angebote, die M\u00e4dchen und junge Frauen in ihren Interessen und F\u00e4higkeiten ansprechen und f\u00f6rdern k\u00f6nnten. Indirekt f\u00fchrt dies dann auch dazu, dass gerade ambitionierte und talentierte junge Frauen mehrheitlich den l\u00e4ndlichen Raum verlassen. Das verbleibende Sozialmilieu mag dann umso mehr durch sexistische Haltungen betroffen sein, das dann auch gesteigert f\u00fcr Rassismus und Rechtsextremismus anf\u00e4llig ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"#Allgemein\">Allgemein<\/a> | <a href=\"#Aspekte\">Genderaspekte<\/a> | <a href=\"#Empfehlungen\">Genderempfehlungen<\/a> | <a href=\"#top\">nach oben<\/a><\/p>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h2 id=\"Aspekte\">Genderaspekte<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der M\u00e4dchen- und Jungenanteil in Jugendklubs variiert je nach Angeboten und Ausstattung und ist zudem abh\u00e4ngig vom Geschlecht der in einer Jugendeinrichtung besch\u00e4ftigten Sozialarbeiter_innen. Gerade in l\u00e4ndlichen Regionen sind Jugendklubs oft Jungen-Klubs. M\u00e4dchen f\u00fchlen sich von dem Angebot nicht angesprochen, das zudem h\u00e4ufig nur aus einem Basketballkorb im Hof, einem Kicker bzw. Billardtisch und eventuell noch einem Band-Proberaum besteht. Das Gepr\u00e4ge eines Jungen-Klubs wird noch verst\u00e4rkt, wenn in der Einrichtung ausschlie\u00dflich m\u00e4nnliche Sozialarbeiter besch\u00e4ftigt sind bzw. sich dort m\u00e4nnlich dominierte Cliquen aufhalten. Auch die oft wenig ansprechende \u00e4sthetische Ausgestaltung kann dazu beitragen, dass M\u00e4dchen sich eher eigene R\u00fcckzugsr\u00e4ume suchen, wo sie mit den Freundinnen unter sich sind. Die Jugendklubs besuchen sie dann allenfalls als Begleitung ihrer m\u00e4nnlichen Freunde und Partner. Jugendarbeiter_innen beschreiben es immer wieder als ausgesprochen schwierig, die M\u00e4dchen zu erreichen. Oftmals k\u00f6nnen sie auch keine Aussage dar\u00fcber treffen, wie sich die M\u00e4dchen gegen\u00fcber den extremistischen Haltung ihrer m\u00e4nnlichen Altersgenossen verhalten, ob sie sie teilen oder sich von ihnen absetzen. Um in der offenen Jugendarbeit Jungen und M\u00e4dchen gleicherma\u00dfen ansprechen zu k\u00f6nnen, ist es u.a. wichtig, die bestehenden Arbeitsstellen gemischtgeschlechtlich zu besetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In st\u00e4dtisch gepr\u00e4gten Regionen kann man beobachten, das zunehmend auch m\u00e4dchengerechte spezifische Jugendeinrichtungen vorhanden sind, die Ziele des geschlechtsspezifischen Empowerments verfolgen, d.h. die St\u00e4rkung der sozialen und kreativen Kompetenzen von M\u00e4dchen f\u00f6rdern und sie bei famili\u00e4ren Konfliktlagen zu unterst\u00fctzen. Diese Einrichtungen werden h\u00e4ufig von M\u00e4dchen mit Migrationshintergrund besucht, deren Herkunftskulturen zum Teil durch sehr weitreichende Benachteiligungen und Freiheitsbeschr\u00e4nkungen von Frauen und M\u00e4dchen gekennzeichnet sind. Kontexte von Zwangsheirat und Ehren-Delikten erfordern eine hohe Beratungs- und Begleitungskompetenz der Jugendarbeiter_innen sowie ein gut vernetztes Arbeiten verschiedener Hilfetr\u00e4ger.<\/p>\n<p><strong> <span style=\"color: #009999;\">Allgemeine Beobachtungen zur Arbeit mit M\u00e4dchen\/Frauen in gemischtgeschlechtlichen Gruppen <\/span><\/strong><\/p>\n<p>(1) F\u00fcr M\u00e4dchen mit Bez\u00fcgen zu rechtsextremen Milieukontexten lassen sich folgende generelle Rollenmuster und Ph\u00e4nomene finden:<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #009999;\">Die unauff\u00e4llige Freundin\/ Partnerin,<\/span>die sich vorwiegend als Begleiterin von m\u00e4nnlichen Gruppenmitgliedern versteht bzw. so wahrgenommen wird. Sie beteiligt sich nicht oder nur in indirekten, teilweisen und verdeckten Weisen an den Handlungen und Taten der m\u00e4nnlichen Mitglieder.<\/li>\n<li><span style=\"color: #009999;\">Die gleichwertige Gruppen-Akteurin,<\/span> die die gleichen Handlungsformen, Kompetenzen und Funktionen in der Gruppe beansprucht wie die m\u00e4nnlichen Mitglieder \u2013 und diese auch eigenst\u00e4ndig ausf\u00fchrt.<\/li>\n<li><span style=\"color: #009999;\">M\u00e4dchen\/ junge Frauen aus benachteiligenden Lebenslagen.<\/span> Dies trifft zwar f\u00fcr die Mehrzahl sowohl der weiblichen als auch m\u00e4nnlichen Mitglieder von rechtsextremen Milieus zu. Jedoch finden sich manche M\u00e4dchen-spezifische Benachteiligungen noch deutlicher akzentuiert, insbesondere infolge von szeneinternen Vorstellungsmustern \u00fcber die vermeintliche Ungleichheit und Ungleichwertigkeit der Geschlechter. Die famili\u00e4ren Problemumst\u00e4nde sind im rechtsextremen Milieu insgesamt eher durch kleine, fragile Familien bestimmt, in denen zahlreiche Familienmitglieder nicht pr\u00e4sent sind und nur wenig famili\u00e4rer Einfluss und Hilfe geben sind.<\/li>\n<li><span style=\"color: #009999;\">Rechtsextrem<\/span><span style=\"color: #009999;\"> orientierte Frauen unter den Praktikantinnen, Mitarbeiterinnen, Studierenden der Sozialen Arbeit.<\/span> Junge Frauen mit rechtsextremen Haltungen und Zugeh\u00f6rigkeiten werden zunehmend in Studieng\u00e4ngen und Bereichen der praktizierenden Jugendarbeit unter den Praktikantinnen, Mitarbeiterinnen und Studierenden aktiv \u2013 und werden dort auch bewusst platziert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>(2) F\u00fcr M\u00e4dchen mit Bez\u00fcgen zu militant islamistischen Milieukontexten lassen sich folgende generelle Rollenmuster und Ph\u00e4nomene finden:<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #009999;\">Die bewusst traditionell ausgerichtete junge Frau (Neo-Muslima),<\/span> die aus der zum Teil beschr\u00e4nkenden und einengenden Bindung an ihre Familie nicht als wesentliche Beeintr\u00e4chtigung empfindet. Sie ist Stolz auf ihr Kopftuch und die damit f\u00fcr sie verbundenen Werte und Verhaltensma\u00dfgaben, und sie versucht, diese auch f\u00fcr andere als bindend geltend zu machen. Manche dieser M\u00e4dchen und jungen Frauen vertreten diese Position sehr nachdr\u00fccklich. Wieder andere gehen dabei so weit, dass sie famili\u00e4re Repressalien gegen liberaler eingestellte M\u00e4dchen anstiften.<\/li>\n<li><span style=\"color: #009999;\">Die liberal ausgerichtete junge Frau aus eher s\u00e4kular ausgerichteter Familie.<\/span> Anders als in rechtsextremen, l\u00e4ndlichen Milieus, kann in den st\u00e4dtischen Jugendeinrichtung, die von jungen Frauen mit Migrationshintergrund besucht werden, manchmal von einer gr\u00f6\u00dferen Unterschiedlichkeit von Haltungen und Meinungsbildern ausgegangen werden. Deshalb ist es hier wahrscheinlicher, dass liberal eingestellte junge Frauen, die sich ihrer vergleichsweise gro\u00dfen Freiheit bewusst ist, diese auch in Anspruch nehmen und gegebenenfalls mit traditioneller ausgerichteten M\u00e4dchen in Konflikt geraten.<\/li>\n<li><span style=\"color: #009999;\">Die in traditionellen\/archaischen Verh\u00e4ltnissen gebundene junge Frau,<\/span> die bei aller Verbundenheit mit ihrer Familien die Beschr\u00e4nkungen, die ihr durch die m\u00e4nnlichen Familienmitglieder auferlegt wurden, als leidvolle Unterdr\u00fcckung erleben. Hier besteht die Gefahr von Zwangsverheiratung und weitergehenden Ehren-Delikten.<\/li>\n<li><span style=\"color: #009999;\">M\u00e4dchen\/ junge Frauen aus benachteiligenden Lebenslagen.<\/span> Diese Gruppe ist verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig nicht so gro\u00df wie in rechtsextremen Milieus, da im islamistischen Milieu mehr mittelst\u00e4ndische Familien zu verzeichnen sind. Die famili\u00e4ren Problemumst\u00e4nde in islamistischen Milieus sind im Vergleich mit rechtsextremen Milieus insgesamt nicht so sehr durch kleine, fragile als vielmehr durch gro\u00dfe und teilweise kontrollierende bzw. \u00fcbergriffige Familien bestimmt.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"#Allgemein\">Allgemein<\/a> | <a href=\"#Aspekte\">Genderaspekte<\/a> | <a href=\"#Empfehlungen\">Genderempfehlungen<\/a> | <a href=\"#top\">nach oben<\/a><\/p>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h2 id=\"Empfehlungen\">Genderempfehlungen<\/h2>\n<p><strong><span style=\"color: #009999;\">Grundprinzipien einer genderreflektierten Jugendarbeit<\/span><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>eine akzentuierte Aufmerksamkeit f\u00fcr sexistische und homophobe \u00c4u\u00dferungen<\/li>\n<li>Parteiliche Jugendarbeit mit Schwerpunkt von koedukativen Zielen<\/li>\n<li>ein diskriminierungsfreier Umgang mit Formen von sexueller Orientierung und Gender-Identit\u00e4t in Jugendeinrichtungen<\/li>\n<li>eine aktive Reflexion der bestehenden Geschlechterverh\u00e4ltnissen<\/li>\n<li>die F\u00f6rderung der Wahrnehmung von alternativen Geschlechterrollen<\/li>\n<li>die St\u00e4rkung von Ambivalenz-Toleranz in Bez\u00fcgen von sexueller Orientierung und Gender \u2013 sowie der allgemeinen Erweiterung von gesellschaftlich bestehenden \u201ebin\u00e4ren Oppositionen\u201c&gt;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><span style=\"color: #009999;\">Genderperspektiven in der Jugendarbeit<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Hinsichtlich der <span style=\"color: #009999;\">personellen Ausstattung<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">gemischtgeschlechtliche Teambesetzung<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Reflektion der eigenen Geschlechterrollen-Vorstellung im Team<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Professioneller Fachaustausch \u00fcber M\u00f6glichkeiten des Gender-orientierten Arbeitens mit Jugendlichen verschiedener Gruppenzugeh\u00f6rigkeit<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Fortbildung zur Bedeutung von Gender in Rechtsextremismus, religi\u00f6sem Fundamentalismus und menschenrechtsfeindlichen Bewegungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hinsichtlich der <span style=\"color: #009999;\">r\u00e4umlichen Ausstattung<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was in den Einrichtungen der Jugendarbeit (Jugendclubs) f\u00fcr die r\u00e4umliche Ausstattung gilt, kann\/sollte analog dazu, aber auf andere Weisen in den Sozialr\u00e4umen und an \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen geschaffen werden \u2013 und zwar an jenen lebensweltlichen Orten, an denen die Jugendlichen sich tats\u00e4chlich aufhalten M\u00e4dchen\/Jungenr\u00e4ume schaffen, gemeinsame Regelerarbeitung insbesondere in Bezug auf sexistische Sprache und Umgang miteinander.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><div class=\"divider\"><\/div><\/p>\n<p>Hinsichtlich der <span style=\"color: #009999;\">Struktur der Angebote<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">Angebote gendersensibel gestalten: Wenn z.B. Tanzen f\u00fcr M\u00e4dchen und Street-Soccer f\u00fcr Jungen angeboten wird, sollten M\u00f6glichkeiten der koedukativen \u00d6ffnung\/ Erweiterung geschaffen und die Diskussionen der Auswirkungen von gesellschaftlichen Geschlechterrollen betrieben werden<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">parteiliche und Gender-irritierende Jungen- und M\u00e4dchenarbeit: neue koedukative Erfahrungsr\u00e4ume schaffen (Tanzen f\u00fcr Jungen und Street-Soccer f\u00fcr M\u00e4dchen)<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">genderreflektierende Angebote: z.B. Erlebnisp\u00e4dagogische Projekte mit anschlie\u00dfender Diskussion \u00fcber die Handlungsweisen, die M\u00e4dchen bzw. Jungen in bestimmten Situationen \u00fcbernommen haben<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">bewusstes Erfahren von Situationen der Selbstbestimmung in Konfliktlagen (Empowerment), z.B. durch didaktisierte Arbeit mit einschl\u00e4gigen Fallgeschichten<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Cross-work: P\u00e4dagoginnen arbeiten mit Jungengruppen, P\u00e4dagogen arbeiten mit M\u00e4dchengruppen. Z.B. Abenteuercamps f\u00fcr Jungen unter weiblicher Anleitung.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"#Allgemein\">Allgemein<\/a> | <a href=\"#Aspekte\">Genderaspekte<\/a> | <a href=\"#Empfehlungen\">Genderempfehlungen<\/a> | <a href=\"#top\">nach oben<\/a><\/p>\n<div class=\"divider\"><\/div>\n<h2 id=\"Beispiele\">Beispiele<\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&gt; Allgemein &gt; Genderaspekte &gt; Genderempfehlungen &gt; Beispiele Allgemein Offene Jugendarbeit hat zur Aufgabe, junge Menschen in ihren Interessen und Kompetenzen zu f\u00f6rdern, ihnen Angebote zur gesellschaftlichen Teilhabe zu machen und ihnen ein Lernfeld f\u00fcr &hellip; <a href=\"http:\/\/www.womex.org\/de\/arbeitsfelder\/offene-jugendarbeit\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":25,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.womex.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/731"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.womex.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.womex.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.womex.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.womex.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=731"}],"version-history":[{"count":79,"href":"http:\/\/www.womex.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/731\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1950,"href":"http:\/\/www.womex.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/731\/revisions\/1950"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.womex.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/25"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.womex.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=731"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}