Fortbildungen | womex.org

Fortbildungen

Im Rahmen von WomEx wurden Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Multiplikator_innen entwickelt und erprobt. Hierbei sind ein- bis dreitägige Workshopformate entstanden, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen:

Handlungskonzept – rechtsaffine Jugendliche im ländlichen Raum (HaKo_reJu)

Fortbildung2

Im Rahmen des Projekts HaKo_reJu von cultures interactive e.V. wurde ein zweitägiges Fortbildungsmodul entwickelt und mehrfach erprobt. Zielgruppen waren hier pädagogische Fachkräfte aus der offenen und aufsuchenden Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit, dem Jugendamt etc.

Titel des Moduls: Doing Gender im ländlichen Raum. Genderreflektierte Ansätze zu Männlichkeits- und Weiblichkeitsvorstellungen in der Arbeit mit rechtsextrem gefährdeten Jugendlichen

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Thüringer Bildungsbausteine

Im Rahmen des des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit wurde ein sog. Bildungsbaustein zum Thema Genderkompetenzen im Themenfeld Rechtsextremismus entwickelt und erprobt. Das Tagesseminar befasst sich mit Genderspezifischen Aspekten in der Wahrnehmung und Bearbeitung von rechtsextremen Tendenzen. Dazu gehören folgende Ebenen:

  • „Doing Gender“ in rechtsextremen Zusammenhängen: Geschlechtsspezifische Aspekte der Hinwendung und Teilnahme in rechtsextremen Szenen, Zahlenmäßige Verteilung von Männern und Frauen in offenen Szenezusammenhängen, Kameradschaften, Parteien. Geschlechtsspezifische Rollenaufteilung in rechtsextremen Zusammenhängen. „Echte Kerle, treue Frauen, nationale Krieger_innen?“ Identifikations-, Zugehörigkeits- und Erlebnisangebote für Jungen und Mädchen im aktuellen Rechtsextremismus.
  • Genderaspekte im Kontext rechtsextremer Ideologie: Die Ideologie der Volksgemeinschaft als zentrale Grundlage traditioneller Rollenvorstellungen. Der ideologische Kampf gegen Strategien der Gleichberechtigung von Mann und Frau (Anti-Gender Mainstreaming-Kampagnen) und gegen die Anerkennung von Homosexualität.
  • Geschlechtsspezifische Themenbesetzung durch rechtsextreme Männer und Frauen: Frauen werden als rechtsextreme Akteurinnen häufig übersehen. Dabei werden sie strategisch in verschiedenen Themenfeldern eingesetzt, wie etwa in Debatten um Sexuellen Missbrauch / Pädophilie, familiäre Sicherheit, Umweltschutz /“Heimatschutz“, Erziehungsbereiche, Kindergärten, Schulen, Soziale Arbeit und Gemeinwesenarbeit.
  • Genderspezifische Ansätze der Prävention und Intervention im Umgang mit rechtsextrem gefährdeten und orientierten (jungen) Frauen und Männern.

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Blockseminar an der FH Frankfurt (Main)

Im Mai 2014 wurde im Rahmen von WomEx erstmalig an der Fachhochschule Frankfurt (Main) ein Blockseminar für Studierende der Sozialen Arbeit angeboten, Titel des dreitägigen Seminars: Genderfokussierte Praxisansätze in der Prävention und im Umgang mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen und Klient_innen in der sozialen Arbeit

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